illuminAnts e.K. | Christian D. Keller

Im Gespräch mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner bei Airbus

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, Volker Zimmermann, nahm im Oktober an einer Podiumsdiskussion bei Airbus Helicopters in Donauwörth teil. Zugegen waren neben der Landtagspräsidentin Ilse Aigner auch Airbus Deutschland-Chef Stefan Thomé, die stellvertretende IHK-Präsidentin Dorothee Buhmann sowie knapp 120 junge Schülerinnen und Schüler, die sich in der Berufsorientierungsphase befinden. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung war, junge Frauen für einen technischen Beruf zu begeistern. Chancen gibt es hier für junge Frauen im Handwerk zur Genüge, so Volker Zimmermann.



Eine Landtagspräsidentin aus dem Handwerk

Landtagspräsidentin Ilse Aigner bringt nicht nur politische Erfahrung, sondern auch handwerkliches Können mit. Bevor sie ihre Karriere bei Eurocopter – dem heutigen Airbus Helicopters – begann, war sie im elterlichen Handwerksbetrieb tätig. Dort arbeitete sie als gelernte Radio- und Fernsehtechnikerin, ehe sie bei Eurocopter als Elektrotechnikerin einstieg.



Vorbilder, die Mut machen

Gerade solche Vorbilder aus der Praxis fehlen oft, wenn es darum geht, junge Frauen für technische Berufe zu gewinnen. Doch gerade diese zeigen, dass handwerkliche und technische Laufbahnen vielfältige Perspektiven bieten – und dass sich Engagement und Leidenschaft auszahlen.

Volker Zimmermann ermutigte die Anwesenden daher sich auszuprobieren und auf die eigenen Stärken und Interessen zu vertrauen. Das Handwerk biete jedem, der sein Talent entfalten möchte, die Möglichkeit dazu – unabhängig vom Geschlecht. Die Handwerkskammer bemüht sich auf Messen, in Schulen und bei Aktionstagen, wie dem Girls' Day, Chancen sichtbar zu machen und junge Frauen darin zu bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen.

 

Zukunftsperspektiven für Frauen in Technikberufen

Für die Zukunft wünschten sich die Beteiligten, dass mehr junge Frauen den Weg in technische Berufe finden. Gleichzeitig müsse es bessere Rahmenbedingungen für diejenigen geben, die bereits in diesen Berufen arbeiten. Immer mehr junge Frauen entdecken das Handwerk für sich – und das auch in technischen Berufen. Mittlerweile sind 19 % der Auszubildenden im Handwerk weiblich und gerade Berufe wie Kraftfahrzeugmechatronikerin, Zimmerin oder Elektrikerin werden immer beliebter. Auch bei den Meisterabschlüssen holen Frauen auf: 2023 wurden bereits 20 % aller Prüfungen von Frauen absolviert.

Diese Entwicklung zeigt, dass sich alte Rollenbilder zunehmend auflösen und das Handwerk engagierten Frauen hervorragende Perspektiven bietet.





Stand: 22.10.2025

Julia Senneke

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