Handwerk und DefenceKrisenvorsorge und Sicherheit – Infoveranstaltung und Umfrage
Cyberangriffe, Stromausfälle, Lieferengpässe oder Störungen kritischer Infrastrukturen können auch kleine und mittlere Handwerksunternehmen unmittelbar treffen. Die sicherheitspolitische Lage hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar verändert, zugleich wachsen die Anforderungen an betriebliche Vorsorge, IT-Sicherheit und Krisenfestigkeit. Für Handwerksbetriebe wird es daher immer wichtiger, Risiken frühzeitig zu erkennen und die eigene Handlungsfähigkeit auch in Ausnahmesituationen zu sichern.
Digitale Bedrohungen
Die HWK Schwaben greift diese Fragen in einer Informationsveranstaltung auf. Unter dem Titel „Die neue Bedrohungslage – was jetzt auch auf das Handwerk zukommt“ ordnet Sönke Marahrens, Oberst im Generalstabsdienst, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen ein. Der Experte für hybride Kriegsführung, Cyberbedrohungen und moderne Konfliktformen zeigt auf, welche Auswirkungen internationale Konflikte, digitale Angriffe oder Versorgungsstörungen auf Unternehmen vor Ort haben können. Zudem geht es um grundlegende Maßnahmen, mit denen Betriebe ihre Widerstandsfähigkeit stärken können.
Das Thema Defence und betriebliche Sicherheit ist sehr vielschichtig und reicht weit über den Veranstaltungsschwerpunkt hinaus. Der Fokus liegt zunächst auf der Notfallvorsorge, da hier für viele Betriebe der unmittelbarste Handlungsbedarf besteht. Gleichzeitig hat die HWK weitere angrenzende Themenfelder – etwa Lieferkettenabsicherung oder Energieversorgung – im Blick.
Infoveranstaltung
29. Oktober 2026
von 17.00 bis 19.30 Uhr
HWK Schwaben, Augsburg
Ergänzend informiert die Kammer über ihre kostenfreien Beratungsangebote zu Notfallvorsorge, IT-Sicherheit und betrieblicher Resilienz.
Umfrage der HWK
Zudem richtet sich die HWK mit einer Umfrage zu den Themen Sicherheit und Verteidigung an ihre Mitgliedsbetriebe. Hier soll erhoben werden, welche Relevanz diese Themen für Handwerksunternehmen in Schwaben haben und inwieweit es Berührungspunkte zur Bundeswehr oder Verteidigungswirtschaft gibt.