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Vorsicht Falle: So schützen Sie sich vor manipulierten PDF-Rechnungen

Der Betrug mit manipulierten PDF-Rechnungen ist für Handwerksbetriebe nicht nur ein organisatorisches, sondern vor allem ein rechtliches Risiko. Kriminelle ändern unbemerkt die IBAN, während der Rechnungsinhalt unverändert bleibt. Wird eine solche Rechnung bezahlt, gilt die Forderung des tatsächlichen Gläubigers in der Regel als nicht erfüllt – der Betrag kann erneut verlangt werden. So droht im Ergebnis eine doppelte Zahlung.

Problematisch ist auch der umgekehrte Fall: Eine vom Handwerksbetrieb versendete Rechnung wird auf dem Weg zum Kunden manipuliert. Zahlt der Kunde auf das falsche Konto, bleibt die Forderung des Betriebs bestehen. Gleichzeitig kann der Kunde dem Betrieb vorwerfen, seine Sorgfalts- und Schutzpflichten verletzt zu haben. Gerade bei Privatkunden können daraus zusätzlich Ansprüche auf Schadensersatz entstehen, etwa wegen unzureichend gesicherter Kommunikation.

Handwerksbetriebe sollten deshalb klare, dokumentierte Prozesse zur Rechnungsprüfung und zum Umgang mit Bankverbindungsänderungen einführen. Im Konfliktfall kann eine frühzeitige rechtliche Beratung helfen, Haftungsfragen zu klären und weitere finanzielle Schäden zu vermeiden.  

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