Wir testen, damit alle gesund bleiben
handwerk.de

Schnell- und Selbsttests: Fragen und Antworten für Betriebe

Allgemeine Informationen zu Corona-Tests

Testangebotspflicht

Der Bund finanziert für alle Bürger seit 08.03.2021 mindestens einmal pro Woche einen Schnelltest in den lokalen Testzentren vor Ort. Zusätzlich zu den privaten Testmöglichkeiten für die Bürger hat das Bundeskabinett am 13.04.2021 mit der zweiten Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung eine Testangebotspflicht für Arbeitgeber beschlossen. Zum 01. Juli 2021 tritt die Neufassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) in Kraft und endet spätestens mit Ablauf des 10. Septembers 2021. Eine abweichende Beendigung der Geltungsdauer kann durch Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag erfolgen.

Wer positiv getestet wird, sollte sein Ergebnis direkt mit einem PCR-Test überprüfen lassen. Und wer negativ getestet wird, sollte trotzdem weiter die AHA-L-Formel beachten.



Wem müssen die Tests bereitgestellt werden?

Zur Minderung des Infektionsschutzrisikos hat der Arbeitgeber mindestens zweimal pro Woche den Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten kostenfrei einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten, der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen ist.



Wann ist die Bereitstellung von Corona-Tests nicht erforderlich?

Die Testangebotspflicht kann gegenüber Beschäftigten entfallen, bei denen ein Nachweis der vollständigen Impfung vorliegt, oder bei denen ein Nachweis über eine vorangegangene Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, die mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, vorgelegt werden kann.

Die Corona-Tests sind nicht erforderlich wenn der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz nachweisen kann.

Ist die Überwachung zur Durchführung eines Corona-Tests für den Arbeitgeber verpflichtend?

Der Arbeitgeber ist nur verpflichtet, die Tests anzubieten. Er ist jedoch nicht dafür verantwortlich, dass die Beschäftigten die Tests auch durchführen. Auch muss er seine Beschäftigten nicht selber testen (lassen).



Wie lange sind Aufbewahrungspflichten für den Nachweis der Bereitstellung?

Nachweise über die Beschaffung von Tests und Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten hat der Arbeitgeber bis zum Ablauf des 10. September 2021 aufzubewahren.

Die Aufbewahrungsfrist gilt auch für Nachweise über bis zum 30. Juni 2021 beschaffte Test und für Nachweise über bis zum 30. Juni 2021 geschlossene Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten.



Ist die Durchführung der Tests Arbeitszeit?

Der zeitliche Aufwand für die Durchführung der Tests gilt grundsätzlich nicht als Arbeitszeit, sofern dies nicht arbeitgeberseitig, zum Beispiel bei offensichtlichen Symptomen, angeordnet wurde. Etwas Anderes kann gelten, wenn dies beispielsweise durch eine betriebliche Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber vereinbart wurde.



Corona Hotline

Corona Service der HWK Schwaben

Unsere Unternehmensberater unterstützen Sie während der Corona-Pandemie auch weiterhin in wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen zu allen aktuellen Themen wie Soforthilfe, Kurzarbeit, Arbeitsrecht, Kredite und Bürgschaften, Stundungen, etc.

Während unserer Servicezeiten: 

Montag - Donnerstag von 08:00 - 17:00 Uhr und Freitag von 08:00 - 13:30 Uhr sind unsere Mitarbeiter telefonisch und per Mail für Sie erreichbar.



Beratungshotline:

Corona Hotline 0821 3259-1200

Zur einfachen digitalen Kommunikation haben wir eine zusätzliche Mailadresse eingerichtet. Schreiben Sie an corona-hilfe@hwk-schwaben.de. Unser Beraterteam wird Ihr Anliegen zeitnah beantworten.