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Corona Krise: Newsticker fürs Handwerk

Hier finden Sie alle News zur Corona Krise.

Wir haben für Sie alle Informationen zu folgenden Themen auf unseren nachfolgenden Internetseite zusammengestellt:



Corona Krise: Informationen für Betriebe

Corona Krise: Informationen zu Abschluss- und Gesellenprüfungen

Corona Krise: Informationen zu Ausbildung und Prämien

Corona Krise: Informationen zum Coronavirus für Teilnehmerinnen und Teilnehmer



Corona Krise: Informationen zu Selbst- und Schnelltests

Corona Krise: Informationen zur Luca-App





 

17.05.2021 Aktualisiertes Merkblatt "Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzeptes"

Das Merkblatt für die Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzeptes wurde aktualisiert.



17.05.2021 Neue Coronavirus Einreiseverordnung des Bundes

Am 13.05.2021 trat die Coronavirus Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) der Bundesregierung in Kraft. Diese regelt nun einheitlich für ganz Deutschland die Anmeldepflicht (digitale Einreiseanmeldung), Testnachweispflicht und die Quarantänebestimmungen. Die bislang in Bayern geltende Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) wird damit aufgehoben. Die Quarantänepflichten regeln sich nun ausschließlich nach der CoronaEinreiseV. Nähere Informationen können Sie der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.



17.05.2021 Änderungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die Änderung gilt bis 06.06.2021 und kann unter Änderungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eingesehen werden.



14.05.2021 Wann treten Regelungen einer neuen Inzidenzstufe in Kraft?

Viele Regelungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind vom Überschreiten bzw. Unterschreiten eines bestimmten Schwellenwertes der 7-Tage-Inzidenz abhängig. 

Die Regelungen ändern sich aber nicht sofort, wenn der jeweilige Schwellenwert überschritten bzw. unterschritten ist, sondern erst dann, wenn die Entwicklung einige Tage stabil geblieben ist. Das jeweilige Landratsamt / die kreisfreie Stadt veröffentlicht, ab wann die Regeln der neuen Inzidenzstufe angewandt werden dürfen bzw. müssen. 

Inzidenzstufenänderung nach oben

Die 7-Tage-Inzidenz muss drei Tage lang ununterbrochen über dem Schwellenwert liegen, dann müssen ab dem übernächsten Tag die Regelungen der höheren Inzidenzstufe angewandt werden.

Inzidenzstufenänderung nach unten

Die 7-Tage-Inzidenz muss fünf Tage lang ununterbrochen unter dem Schwellenwert liegen, dann dürfen ab dem übernächsten Tag die Regelungen der niedrigeren Inzidenzstufe angewandt werden.

Wo erfahre ich, welcher Wert für eine inzidenzabhängige Öffnung gilt?

Hier veröffentlicht das Robert-Koch-Institut die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz aller deutschen Landkreise: www.rki.de

Bestimmte Werte müssen öfter unter- oder überschritten werden damit gewissen Regelungen gelten. Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde hat dies unverzüglich amtlich bekanntzumachen. Es gelten also immer die Auskünfte dieser Einrichtungen. Bitte erkundigen sie sich auf deren Homepages.



12.05.2021 Aktualisiertes Informationsblatt "Finanzielle Hilfen"

Das Informationsblatt Finanzielle Hilfen für Betriebe, die von der Corona-Krise betroffen sind, wurde aktualisiert. Aktualisiert wurde der Bereich der "Härtefallhilfe".

Die Richtlinie für die Gewährung der Bayerischen Corona-Härtefallhilfe können Sie hier einsehen.



07.05.2021 Neue FAQ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Die aktualisierten FAQs des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege wurden in einer Positivliste zusammengestellt.



06.05.2021 Aktualisiertes Merkblatt "Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzeptes"

Das Merkblatt für die Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzeptes wurde aktualisiert.



06.05.2021 Änderungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Ab 10.05.2021 dürfen alle bisher noch nicht erlaubten körpernahen Dienstleistungen (Kosmetik, Nagelpflege, Massage, Make-Up) in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder ausgeübt werden.

Eine darüberhinausgehende Öffnung von Kosmetikbetrieben und Nagelstudios in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 darf Bayern in seiner Landesverordnung nicht regeln. Insoweit lässt die Bundesnotbremse den Ländern keinen Spielraum. Der Bayerische Handwerkstag hat Herrn Ministerpräsident Dr. Söder jedoch aufgefordert, sich dafür im Bund einzusetzen. 

Genesene Personen werden nun mit vollständig geimpften Personen gleichgesetzt. Beide Gruppen erhalten Erleichterungen hinsichtlich Testpflicht, Ausgangssperre und Kontaktbeschränkung. Die bekannten AHA-L Hygieneregeln gelten für alle weiter. In Bayern gilt: Personen, die seit 14 Tagen vollständig geimpft oder frühestens vor 28 Tagen und höchstens vor sechs Monaten von einer Infektion genesen sind, müssen keinen negativen Test vorlegen.

Die Änderung gilt bis 02.06.2021 und kann unter Änderungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eingesehen werden.



06.05.2021 Was gilt für Friseur- und Fußpflegebetriebe?

Friseur- und Fußpflegebetriebe dürfen öffnen, egal welche 7-Tage-Inzidenz in dem jeweiligen Landkreis besteht (inzidenzunabhängig). Dies gilt auch für mobile Dienstleistungen. Im Bereich der Fußpflege ist sowohl die medizinische als auch die kosmetische erlaubt.

Friseure und Fußpfleger müssen folgende besondere Hygienemaßnahmen beachten:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden

  • 10 qm Behandlungsraum (Salon) pro Kunde. Wenn der Behandlungsraum 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Behandlungsfläche und 20 qm pro Kunde für die Behandlungsfläche über 800 qm. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 gilt 20 qm Behandlungsfläche pro Kunde, über 800 qm Behandlungsfläche 40 qm pro Kunde.

  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Friseure hingegen medizinische Masken (OP-Masken). Die Maskenpflicht für Friseure besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist. Soweit es die Art der Leistung erfordert (z.B. Bartrasur), darf der Kunde seine Maske abnehmen. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 muss auch das Personal FFP2-Masken tragen.

  • Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig

  • Kunde muss ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 negativen PCR-Test, Schnelltest (alle max. 24 Stunden alt) oder Selbsttest vor Ort unter Aufsicht vorweisen (siehe hierzu die Pressemitteilung des StMGP). Die negativen Testergebnisse müssen nicht dokumentiert oder aufbewahrt werden. Die Testpflicht besteht auch bei der mobilen Erbringung der Dienstleistung. Für das Personal besteht hingegen keine Testpflicht.

  • Kunden, die seit 14 Tagen vollständig geimpft oder frühestens vor 28 Tagen und höchstens vor sechs Monaten von einer Infektion genesen sind, müssen keinen negativen Test vorlegen. Das gilt nach unserem Verständnis der Verordnung auch für Kunden, die sich in Altenheimen aufhalten. Für den Friseur bzw. Fußpfleger selbst, der das Altenheim besucht, bleibt die Testverpflichtung bestehen, auch wenn er geimpft ist.

  • Kontaktdaten der Kunden erheben

  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept

Bitte beachten! Die Tests der Kunden sind außerhalb des Ladens durchzuführen. Auch Kinder, die das 6. Lebensjahr vollendet haben benötigen einen Test.



06.05.2021 Was gilt für Kosmetikbetriebe und Nagelstudios?

Die Öffnung von Kosmetikbetrieben und Nagelstudios ist ab 10.05.2021 inzidenzabhängig geregelt. Anders als beim Einzelhandel gibt es aber nur zwei Inzidenzstufen (7-Tage-Inzidenz bis einschl. 100, über 100). 

Die Inzidenzstufe ändert sich aber nicht sofort, wenn der jeweilige Wert überschritten bzw. unterschritten ist, sondern erst dann, wenn die Stufenänderung von dem jeweiligen Landratsamt bzw. der kreisfreien Stadt verkündet wurde. Das Landratsamt / die kreisfreie Stadt veröffentlicht auch, ab wann die Regeln der neuen Inzidenzstufe angewandt werden dürfen bzw. müssen.

Die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung schreibt dabei vor, dass bei einer Inzidenzstufenänderung nach oben drei Tage lang die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegen muss und bei einer Inzidenzstufenänderung nach unten, erst fünf Tage lang unter 100 liegen muss, bevor das Landratsamt /die kreisfreie Stadt die Inzidenzstufenänderung verkünden darf. Am übernächsten Tag nach der Verkündung tritt dann die Inzidenzstufenänderung in Kraft.



7-Tage-Inzidenz bis einschließlich 100

Es dürfen jegliche körpernahen Dienstleistungen durchgeführt werden, also beispielsweise Kosmetik, Nagelpflege, Massagen, Permanent-Make-Up.

Es müssen folgende Hygienemaßnahmen beachtet werden:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden

  • 10 qm Behandlungsraum (Salon) pro Kunde. Wenn der Behandlungsraum 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Behandlungsfläche und 20 qm pro Kunde für die Behandlungsfläche über 800 qm.

  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, das Personal hingegen medizinische Masken (OP-Masken). Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist. Soweit es die Art der Leistung erfordert (z.B. Gesichtsmassage, Make-Up), darf der Kunde seine Maske abnehmen.

  • Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig

  • Kontaktdaten der Kunden erheben

  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.

 Es besteht keine Testpflicht für Kunden.



7-Tage-Inzidenz über 100

Kosmetikbetriebe und Nagelstudios dürfen nur noch Fußpflege (siehe „Was gilt für Friseur- und Fußpflegebetriebe?“), medizinisch notwendige Behandlungen sowie pflegerische Leistungen erbringen, ansonsten nicht mehr öffnen.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat am 30.04.2021 auf seiner Homepage in den FAQs klargestellt, was unter pflegerischer Leistung oder medizinisch notwendiger Behandlung zu verstehen ist.

Nagelpflege

  • Nagelpflege darf dann als medizinisch notwendige Behandlung durchgeführt werden, wenn durch ärztliches Attest bescheinigt wird, dass die Kundschaft ihre Nägel aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht selbst schneiden kann und deshalb gesundheitliche Beeinträchtigungen drohen. Es dürfen daneben aber keine kosmetischen Dienstleistungen (z.B. das Lackieren der Nägel) durchgeführt werden. Diese sind medizinisch nicht notwendig.

  • Nagelpflege darf als pflegerische Leistung durchgeführt werden, wenn der Kunde mindestens Pflegegrad 2 hat. In diesem Fall muss kein ärztliches Attest vorliegen.
    Kosmetik

Kosmetik

Eine medizinisch notwendige Behandlung im Bereich der Kosmetik liegt nur dann vor, wenn sie aufgrund einer ärztlichen Heilmittelverordnung von einer zur Ausübung der Heilkunde zugelassenen Person (z.B. Arzt, Heilpraktiker) durchgeführt wird. Da Kosmetiker*innen in der Regel keine solche Erlaubnis haben, dürfen sie derzeit nur kosmetische und medizinische Fußpflege und Nagelpflege unter den oben dargestellten Voraussetzungen erbringen.





06.05.2021 Abrufkontingent von Corona-Schnelltests und Corona-Selbsttests für das regionale Handwerk

Vor dem Hintergrund temporär geringer Verfügbarkeiten der notwendigen Test-Kits, gekoppelt mit den strengen Vorgaben und vielen Anfragen von Mitgliedsbetrieben, hat die Handwerkskammer für Schwaben verschiedene Marktabfragen durchgeführt, um Unternehmen zu finden, die dem regionalen Handwerk über Abrufkontingente zügig Testkapazitäten zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung stellen können.

Derzeit haben vier Händler Testkontingente für unsere Mitgliedsbetriebe reserviert. Das bedeutet, dass die Tests sofort verfügbar sind und in wenigen Tagen zu den Betrieben geliefert werden können. Die Mitgliedsbetriebe können ihre Bedarfe eigens aus diesen Kontingenten bestellen. Für eine Inanspruchnahme der jeweiligen Angebote setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Anbieter unter Bezug „HWK Schwaben“ eigens in Kontakt. Die Kontaktaufnahme ist sowohl per E-Mail als auch telefonisch möglich.

Hinweis: Das Angebot richtet sich an Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer für Schwaben. Da der Markt für entsprechende Antigenteste sehr dynamisch ist, lohnt sich ein Preisvergleich bei anderen Anbietern. Hierbei sollten weitere Parameter, wie die Testanwendung, Hersteller, Preis, Lieferzeit oder max. Bestellmenge, beachtet werden. Die Handwerkskammer für Schwaben erhält keinerlei Provisionen oder sonstige Vergütungen und tritt selbst nicht als Verkäufer oder Käufer auf. Mit diesem Angebot ist keinerlei Produkt- oder Händlerempfehlung verbunden. Weitere Details zu den Angeboten und zur Bestellabwicklung erhalten Sie sodann direkt bei dem Anbieter. Ein Vertrag über den Kauf kommt ausschließlich zwischen dem Besteller und dem jeweiligen Anbieter zustande.

Einen kompletten Überblick der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zulässigen Teste erhalten Sie hier 

Ansprechpartner der vier Händler für Testkontingente:

MEDITEC GmbH (Hr. Ben Krahe): Tel.: 02405 8989070; Mail: kontingent-handwerk@meditec-ac.de

Seyko Handelskontor (Hr. Michael Flath): Tel.: 0371 3010-44; Mail: handelskontor@talida-cosmetics.com

ASCANUS Pharma GmbH (Hr. Stefan Koch): Tel. 0511 87459927; Mail: s.koch@ascanus.com   

Firma Jörg Kurzeja (Hr. Jörg Kurzeja): Tel.: 0341 33737055; Mail: mail@joergkurzeja.de

Mehr Informationen zu den Selbst- und Schnelltests erhalten Sie auf unserer Seite: Informationen zu Selbst- und Schnelltests



04.05.2021 Verlängerung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreisequarantäneverordnung

Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) und die Einreisequarantäneverordnung (EQV) werden jeweils bis einschließlich 6. Juni 2021 verlängert.

30.04.2021 Was gilt für Ladengeschäfte von Handwerksbetrieben?

Durch die Änderung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurden nun die Ladengeschäfte von Handwerksbetrieben aus den inzidenzabhängigen Regelungen herausgenommen. Das bedeutet, dass Handwerksbetriebe ihre Ladengeschäfte nun öffnen dürfen, egal wie hoch die 7-Tage-Inzidenz im ihrem Landkreis bzw. ihrer kreisfreien Stadt liegt (inzidenzunabhängig). Davon profitieren beispielsweise Fotostudios, (Änderungs-) Schneidereien, Schuhmacher und Ausbauhandwerker mit ihren Ausstellungsräumen. 

Diese Handwerksbetriebe müssen für ihre Ladengeschäfte folgende Hygienemaßnahmen treffen:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden

  • 10 qm Verkaufsfläche pro Kunde. Wenn die Verkaufsfläche 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und 20 qm pro Kunde für die Verkaufsfläche über 800 qm.

  • Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 gilt 20 qm Verkaufsfläche pro Kunde, über 800 qm Verkaufsfläche 40 qm pro Kunde.

  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept


30.04.2021 Was gilt für Ladengeschäfte für Handelsangebote?

Bei der Frage nach der Öffnung von Ladengeschäften für Handelsangebote wird unterschieden zwischen den für die tägliche Versorgung unverzichtbaren Ladengeschäften, die öffnen dürfen, egal wie hoch die 7- Tage-Inzidenz ist (inzidenzunabhängig), und solchen Ladengeschäften, deren Öffnung von der jeweiligen 7-Tage-Inzidenz ihres Landkreises oder ihrer kreisfreien Stadt abhängig ist (inzidenzabhängig). 

Auch Handwerksbetriebe werden den Ladengeschäften für Handelsangebote zugeordnet, wenn sie Produkte herstellen und dann in einem Ladengeschäft verkaufen, beispielsweise das Lebensmittelhandwerk.

Ladengeschäfte für Handelsangebote, die für die tägliche Versorgung unverzichtbar sind, dürfen unabhängig von der Höhe der 7-Tage-Inzidenz ihres Landkreises oder ihrer kreisfreien Stadt auch für Privatkunden öffnen (inzidenzunabhängig).

Die Verordnung zählt dazu folgende Betriebe: Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Augenoptiker, Hörakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel.

Inzidenzunabhängige Betriebe müssen folgende Hygienemaßnahmen treffen:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden

  • 10 qm Verkaufsfläche pro Kunde. Wenn die Verkaufsfläche 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und 20 qm pro Kunde für die Verkaufsfläche über 800 qm.Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 gilt 20 qm Verkaufsfläche pro Kunde, über 800 qm Verkaufsfläche 40 qm pro Kunde.

  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept


30.04.2021 Was gilt für Mischbetriebe?

Handwerksbetriebe die sowohl handwerkliche Leistungen anbieten als auch Handelsware oder selbst hergestellte Waren verkaufen sind sog. Mischbetriebe. Beispiele: Ein Augenoptiker verkauft zusätzlich Schmuck, eine Schneiderin verkauft zusätzlich zugekaufte Kleidungsstücke, ein Fotograf verkauft zusätzlich Fotoapparate, ein Gold- und Silberschmied verkauft zusätzlich ohne Kundenauftrag hergestellten Schmuck.

Das Gesundheitsministerium hat in seinen FAQs für Mischbetriebe des Handwerks folgende Regelungen getroffen:

7-Tage-Inzidenz unter 50

Sowohl der handwerkliche Betriebsteil als auch der Handelsbereich dürfen unbeschränkt öffnen.

Es sind folgende Hygienemaßnahmen zu treffen:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden

  • 10 qm Verkaufsfläche pro Kunde. Wenn die Verkaufsfläche 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und 20 qm pro Kunde für die Verkaufsfläche über 800 qm.

  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept

7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 150

Es bestehen folgende drei Alternativen:


1. Alternative 

Sowohl der handwerkliche Betriebsteil als auch der Handelsbereich werden nur für click & meet geöffnet.

Es gelten dann folgende Hygieneanforderungen:

  • Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig

  • 40 qm Verkaufsfläche pro Kunde

  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

  • Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 müssen Kunden einen negativen PCR-Test, Schnelltest (alle max. 24 Stunden alt) oder Selbsttest vor Ort unter Aufsicht vorweisen (siehe hierzu die Pressemitteilung des StMGP). Die negativen Testergebnisse müssen nicht dokumentiert oder aufbewahrt werden. Für das Personal besteht hingegen keine Testpflicht. Kunden, die seit 14Tagen vollständig geimpft oder frühestens vor 28 Tagen und höchstens vor sechs Monaten von einer Infektion genesen sind, müssen keinen negativen Test vorlegen.

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden

  • Kontaktdaten der Kunden erheben

  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept

2. Alternative

Der handwerkliche Betriebsteil wird inzidenzunabhängig geöffnet und im Handelsbereich nur click & collect angeboten.

Es gelten dann folgende Hygieneanforderungen:

Handwerklicher Betriebsteil siehe „7-Tage-Inzidenz unter 50“

Handelsbereich click & collect:

  • Kunden dürfen telefonisch, per E-Mail oder online bestellte Ware abholen. Für die Abholung darf das Ladengeschäft nicht geöffnet werden, es muss ein Abholschalter unmittelbar am Eingang eingerichtet werden oder ganz außerhalb des Ladengeschäfts stattfinden. Das Gesundheitsministerium hat dazu erklärt, dass Kunden auch beispielsweise zu reparierende Waren an einem Abholschalter abgeben dürfen. Es darf jedoch kein Kontakt zwischen Kunden und Personal stattfinden, der über die reine Übergabe der Ware hinausgeht

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden

  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept. Das Konzept muss unter anderem Maßnahmen enthalten, mit dem eine Ansammlung von Kunden vermieden wird. Dies kann beispielsweise durch die Vergabe von Abholterminen erreicht werden.

3. Alternative

Ist der handwerkliche Betriebsteil vom Handelsbereich räumlich eindeutig abgrenzbar (separate Räume mit eigenen Eingängen), kann der handwerkliche Betriebsteil inzidenzunabhängig geöffnet werden und der Handelsbereich inzidenzabhängig für click & meet.

Es gelten dann folgende Hygieneanforderungen:

  • Handwerklicher Betriebsteil siehe „7-Tage-Inzidenz unter 50“
  • Handelsbereich click & meet, siehe „Alternative 1“

 

7-Tage-Inzidenz über 150

Der handwerkliche Betriebsteil darf inzidenzunabhängig geöffnet werden. Dem inzidenzabhängigen Handelsbereich ist nur noch click & collect erlaubt.

Es gelten dann folgende Hygieneanforderungen:

  • Handwerklichen Betriebsteil siehe „7-Tage-Inzidenz unter 50“
  • Handelsbereich click & collect, siehe „7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100, Alternative 2“


29.04.2021 Brief des Bayerischen Handwerks an Staatsregierung zur Benachteiligung der Handwerksbetriebe in Bayern, allen voran Kosmetikbetriebe und Nagelstudios

Der Bayerische Handwerkstag (BHT) hat – auch im Namen der Handwerkskammer für Schwaben – diesen Brief gleichlautend an Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek gesendet. Darin bemängeln wir die schlechtere Behandlung des bayerischen Handwerks als dies in den Regelungen der Bundes-Notbremse vorgesehen ist, die Benachteiligung der bayerischen Friseursalons sowie die Schließung von Kosmetikbetrieben und Nagelstudios.



27.04.2021 Wissenswertes zur Luca-App

Die Luca-App ist eine Lösung, die ein schnelle, datenschutzkonforme Kontaktdatenverwaltung und Kontaktnachverfolgung für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen, für Geschäfte und Gastronomie ermöglicht und dabei die Gesundheitsämter einbindet und deren Arbeit erheblich vereinfacht. Die wichtigsten Informationen zur Luca-App haben wir für Sie zusammengestellt.





Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom Mai 2021

Newsticker Archiv Mai 2021



Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom April 2021

Newsticker Archiv April 2021



Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom März 2021

Newsticker Archiv März 2021



Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom Februar 2021

Newsticker Archiv Februar 2021



Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom Januar 2021

Newsticker Archiv Januar 2021



Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom Dezember 2020

Newsticker Archiv Dezember 2020



Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom 01.09.2020 bis einschließlich 30.11.2020

Newsticker vom 01.09.2020 bis einschließlich 30.11.2020



Zusammenstellung der Informationen aus dem Newsticker vom 18.03.2020 bis einschließlich 31.08.2020

Newsticker vom 18.03.2020 bis einschließlich 31.08.2020