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Corona Krise: Informationen für Betriebe

Die nachstehenden Informationen haben wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und halten diese stets für Sie aktuell.

Für darüber hinaus gehende Fragen stehen Ihnen unsere Berater von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr und Freitag von 8:00 Uhr bis 13:30 Uhr gerne zur Verfügung. 



Allgemeine Informationen:



25.02.2021 Aktualisierte FAQs des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

In den aktualisierten FAQs Corona- und Wirtschaft können Sie alle Details zur Einschränkung der Betriebsöffnung und Ausgangsbeschränkungen entnehmen.

 

25.02.2021 Verordnung zur Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die Änderungen der Verordnung treten am 1. März 2021 in Kraft. Die Begründung der Verordnung können Sie hier einsehen.

Die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt weiterhin.



25.02.2021 Neue FAQs zur Öffnung von Betrieben

Es gibt aktuelle Informationen zu  FAQs zur Öffnung von Betrieben und Lockerungen für Friseur- und Kosmetikbetriebe.

Ab 01.03.2021 dürfen Friseure, Kosmetikbetriebe, Fußpfleger und Nagelstudios wieder öffnen und ihr gesamtes Leistungsspektrum anbieten. Dies gilt auch für die mobile Erbringung dieser Dienstleistungen. Es gelten die gleichen Hygienemaßnahmen wie für Friseure.

Beachten Sie hierzu bitte auch die Arbeitsschutzstandards für Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen.

Durch die geänderte Regelung im Baumarktbereich dürfen Handwerksbetriebe auch Baumaterialien verkaufen, z. B. Parkett, Farben, Sanitärbedarf.

Die Handwerkskammer für Schwaben und der Bayerische Handwerkstag setzen sich weiterhin stark für eine Öffnungsperspektive für die anderen von der Schließung betroffenen Handwerksbetriebe ein. Wir hoffen nun, dass die Ministerpräsidenten am 03.03.2021 weitere Öffnungen beschließen.



23.02.2021 Kabinett beschließt weitere vorsichtige Lockerungen

Das Bayerische Kabinett hat am 23.02.2021 weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen. Neben Friseuren sollen zum 1. März weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder öffnen dürfen, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind. In dem Beschluss werden dazu folgende Tätigkeiten genannt: Friseure, Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege.

Für die ab Montag erlaubten Tätigkeiten sollen die selben Bedingungen wie für Friseure gelten (10 qm pro Kunde, Terminreservierung, FFP2-Masken für Kunden, OP-Masken für das Personal). Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt (Gesichtspflege).

Beachten Sie hierzu bitte auch die Arbeitsschutzstandards für Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen.

Der Beschluss des Kabinetts muss in den nächsten Tagen durch eine Änderung der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt werden. Wir rechnen aber nicht vor Donnerstag oder Freitag mit der Gesetzesänderung. Der Bayerische Landtag wird zuvor noch am 24.02.2021 beraten.

Sobald die neuen Regelungen erlassen sind, können wir Sie dazu beraten.



19.02.2021 Neues Informationsblatt zu Finanziellen Hilfen für Betriebe

Das Informationsblatt über Finanzielle Hilfen für Betriebe in der Coronakrise wurde aktualisiert. 



18.02.2021 Was gilt für Friseurbetriebe? Zusätzliche Regelungen zum Arbeitsschutz

Friseurbetriebe dürfen ab dem 01. März 2021 öffnen. Dies gilt auch für mobile Friseurdienstleistungen.

Friseure müssen folgende besondere Hygienemaßnahmen beachten:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • 10 qm Behandlungsraum (Salon) pro Kunde. Für Behandlungsräume über 800 qm gelten abweichende Regelungen. Bitte lassen Sie sich in einem solchen Fall individuell von uns beraten.
  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Friseure hingegen nur medizinische Masken (OP-Masken). Die Maskenpflicht für Friseure besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
  • Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig
  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.

Für Friseure hat die Berufsgenossenschaft BGW zusätzliche Regelungen zum Arbeitsschutz ausgearbeitet und bezieht sich dabei auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Diese dient dem Schutz der Mitarbeiter.

Wichtig: Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass bei Benutzung von Räumen durch mehrere Personen eine Mindestfläche von 10 qm für jede im Raum befindliche „Person“ nicht unterschritten werden darf. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Regeln des Arbeitsschutzes ausschließlich auf Arbeitnehmer beziehen. Als „Personen“ sind dabei ausschließlich Arbeitnehmer zu zählen und keine Kunden. Die oben beschriebene Zugangsregelung für die Kunden (10 qm Behandlungsraum pro Kunde) nach der 11. BayIfSMV ist getrennt davon zu betrachten.

Im Ergebnis kann daher beispielhaft ein Friseurladen von 40 qm Geschäftsfläche gleichzeitig von 4 Arbeitnehmern des Friseurs und 4 Kunden genutzt werden, ohne dass ein Verstoß gegen eine der Verordnungen vorliegt.



17.02.2021 Neustarthilfe für Soloselbständige gestartet

Unterstützt werden mit der Neustarthilfe Soloselbständige, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung – auf die die Neustarthilfe nicht angerechnet wird. Derzeit können nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung zugrunde legen. In einem zweiten Schritt wird das Antragsverfahren auch geöffnet für Soloselbständige,die anteilige Umsätze aus Personengesellschaften zugrunde legen wollen oder die alleinige Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft sind. Nähere Informatione erhalten Sie unter: Überbrückungshilfe



13.02.2021 Diese Regelungen gelten für Friseurbetriebe ab 01. März 2021

Friseurbetriebe dürfen ab dem 01.03.2021 öffnen. Dies gilt auch für mobile Friseurdienstleistungen.

Friseure müssen folgende besondere Hygienemaßnahmen beachten:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • 10 qm Behandlungsraum (Salon) pro Person (Inhaber, Mitarbeiter, Kunde). Auszubildende sind dabei nicht mitzuzählen. Einzelheiten siehe dazu die FAQs der Berufsgenossenschaft BGW
  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Friseure hingegen nur medizinische Masken (OP-Masken). Die Maskenpflicht für Friseure besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
  • Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig
  • schriftliches Schutz- und Hygienekonzept 
Für Friseure hat die Berufsgenossenschaft BGW ausführliche Regelungen zum Arbeitsschutz ausgearbeitet. Diese dienen dem Schutz der Mitarbeiter.


12.02.2021 Verlängerung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt weiterhin und wurde bis 07.03.2021 verlängert. Die Änderungen der Verordnung und die Begründung der Verordnung treten am 15. Februar 2021 in Kraft.

 

12.02.2021 Aktualisierte Einreisequarantäneverordnung

Die Einreisequarantäneverordnung gilt seit dem 09.11.2020 und wurde bis einschließlich 07.03.2021 verlängert. Die Änderung der Verordnung und die Begründung der Verordnung treten am 14. Februar 2021 in Kraft. Nähere Informationen zur Einreisequarantäneverordnung finden Sie hier.

 

11.02.2021 Bayerischer Kabinettsbeschluss: Weitere Verlängerung des harten Lockdowns bis 7. März 2021

Das Bayerische Kabinett hat am 11.02.2021 beschlossen, den harten Lockdown ohne wesentliche Änderungen bis zum 07.03.2021 zu verlängern.

Friseurbetriebe können jedoch mit verschärften Hygienemaßnahmen (Terminreservierung, OP-Masken für Personal und ffp2-Masken für Kunden) schon ab 01.03.2021 öffnen. Sobald uns nähere Informationen hierzu vorliegen werden wir diese auf unseren Internetseiten veröffentlichen. 

Eine Öffnungsperspektive für bisher geschlossene Ladengeschäfte und körpernahe Dienstleistungsbetriebe (Kosmetik, Fuß- und Nagelpflege) soll es erst dann geben, wenn ein Bundesland drei Tage lang eine 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 erreicht hat. Vor diesem Schritt wollen sich die Ministerpräsidenten aber noch mal am 03.03.2021 abstimmen.



10.02.2021 Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden

Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III entnehmen Sie bitte der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums der Finanzen.



05.02.2021 Vereinfachung und Aufstockung der Überbrückungshilfe III – Überblick

Die Überbrückungshilfe III wurde nochmals erweitert und aufgestockt. Näheres entnehmen Sie bitte dem Infoblatt Vereinfachung und Aufstockung der Überbrückungshilfe III.



04.02.2021 Aktualisierte Fassung der Corona-Musterdokumentation veröffentlicht

Der ZDH hat auf seiner Internetseite eine aktualisierte Fassung der Corona-Musterdokumentation als Hilfestellung für die Betriebe veröffentlicht.

Hier geht es zur Corona Dokumentation Muster und zur ZDH Corona Dokumentation Erläuterungen.



29.01.2021 Aktualisiertes Merkblatt zum Schutz- und Hygienekonzept

Praktische Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzepts für die Öffnung von Handels- und Dienstleistungsbetrieben gemäß § 12 der 11. BayIfSMV (Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung) erhalten Sie hier.



29.01.2021 Verlängerung der Aussetzung der Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags

Der Deutsche Bundestag hat die weitere Verlängerung der Aussetzung der Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags beschlossen. Die Aussetzung der Antragspflicht verlängert sich nunmehr um weitere drei Monate bis zum 30. April 2021 und gilt für juristische Personen, die im Zeitraum vom 1. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 staatliche Hilfeleistungen zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie beantragt haben und deren Antrag nicht offensichtlich unbegründet war. Nähere Informationen erhalten Sie hier.



21.01.2021 Neue Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Die vom Bundeskabinett beschlossene Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde aktualisiert. In dieser Verordnung befindet sich die Verpflichtung für Arbeitgeber, ihren Büromitarbeitern und Mitarbeitern mit vergleichbarer Tätigkeit Homeoffice zu gewähren, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Verordnung tritt am fünften Tag nach der Verkündung in Kraft und am 15. März 2021 außer Kraft.



20.01.2021 Möglichkeit der Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für Januar und Februar 2021

Für die vom Lockdown betroffenen Unternehmen können die Sozialversicherungsbeiträge auch für Januar und Februar 2021 gestundet werden. Der ZDH setzt sich darüber
hinaus für eine Stundung auch der Unfallversicherungsbeiträge für 2021 ein. Näheres erfaheren Sie hier.



12.01.2021 FFP2-Masken werden im ÖPNV und im Einzelhandel zur Pflicht

Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat heute eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen. Die normalen Community-Masken reichen nicht mehr. Die FFP2-Masken erhält man in Apotheken, Drogeriemärkten und dem Online-Handel. Hier gehts zum Bericht aus der Kabinettsitzung.



Betriebsschließungen / Betriebsöffnungen



Wie lange gelten die Einschränkungen für Betriebsöffnungen und Ausgangsbeschränkungen?

Die Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen für Betriebsöffnung gelten eigentlich bis 07.03.2021, 24:00 Uhr, es wurden aber bereits Lockerungen ab 01.03.2021 angekündigt.



Wann gilt die Ausgangssperre und was bedeutet diese?

Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt. Für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz seit mindestens 7 Tagen unter 100 liegt, entfällt die Ausgangssperre.

Das Verlassen der Wohnung ist nur noch aus triftigem Grund erlaubt.

Ein triftiger Grund ist insbesondere:

  • Die Ausübung beruflicher Tätigkeiten
  • Einkäufe für die unverzichtbare tägliche Versorgung

Welche Ladengeschäfte dürfen öffnen?

Ladengeschäfte mit Kundenverkehr sind mit Ausnahmen untersagt. Unter den Begriff „Ladengeschäft“ fallen aber nicht nur Einzelhandelsgeschäfte sondern auch alle Handwerksbetriebe mit Publikumsverkehr (private Endkunden), also beispielsweise auch Fotostudios oder Maßschneiderateliers. 

Nur für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte (auch Handwerksbetriebe mit Privatkundenverkehr) dürfen öffnen. Folgende Betriebe des Handwerks hat das Gesundheitsministerium als für die tägliche Versorgung unverzichtbar eingestuft. Diese Betriebe dürfen öffnen. (Vollständige Positivliste)



Was müssen erlaubte Handwerksbetriebe beachten, die auch Handel betreiben?

Solange ein erlaubter Handwerksbetrieb (Positivliste) nur einen Nebenbeiverkauf hat, darf er diesen weiter betreiben. Ein Nebenbeiverkauf ist der Verkauf von Waren, der im Zusammenhang mit der handwerklichen Dienstleistung steht und dem handwerklichen Betrieb untergeordnet ist. Beispielsweise darf eine Kfz-Werkstatt dem Kunden, der sein repariertes Auto abholt noch Motorenöl verkaufen.



Gilt die FFP2-Maskenpflicht auch für Handwerksbetriebe?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Ladengeschäfte, die öffnen dürfen. Damit müssen auch Handwerksbetriebe, die einen Laden mit Privatkundenverkehr betreiben, die FFP2-Maskenpflicht beachten. Das Personal muss nur Alltagsmasken tragen, Friseure, Kosmetiker, Fuß- und Nagelpfleger OP-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte dem Bereich Arbeitsschutz und Hygiene.



Dürfen Handwerksbetriebe arbeiten?

Durch die Ausgangsbeschränkung hat sich nichts an der Erlaubnis geändert, dass Handwerksbetriebe, die kein Ladengeschäft betreiben, arbeiten dürfen. Beispielsweise darf eine Schneiderei weiterhin Kleidung in ihrem Atelier anfertigen und dann versenden bzw. ausliefern. Die Schneiderei darf aber nicht für private Endkunden öffnen (verbotenes Ladengeschäft).



Was gilt im B2B-Bereich?

Im Bereich Business-to-Business gelten die Öffnungsverbote nicht. Beispielsweise darf eine Druckerei für Firmenkunden öffnen, hingegen aber nicht für private Endkunden.



Welche Betriebe müssen schließen?

Geschlossen werden neben den schon bisher geschlossenen Einrichtungen:

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons (Friseursalons bis 01.03.2021), Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Fotostudios, Schneidereien/Änderungsschneidereien und ähnliche Betriebe, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Diese Einrichtungen werden zusätzlich zu den bisher geschlossenen ebenfalls geschlossen.

Alle Dienstleistungsbetriebe, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, müssen schließen. Die Verordnung nennt als Beispiel für körpernahe Dienstleistungsbetriebe die Kosmetikstudios. Darunter sind aber auch kosmetische Fußpflegebetriebe und Nagelstudios zu sehen. Auch das mobile Erbringen von den genannten kosmetischen Dienstleistungen ist untersagt.  



Was gilt für Abholbetriebe? (Click&Collect)

Auch wenn ein Ladengeschäft generell für Privatkunden schließen muss, dürfen Kunden telefonisch, per E-Mail oder online bestellte Ware dort abholen. Für die Abholung darf das Ladengeschäft geöffnet werden, es muss ein Abholschalter unmittelbar am Eingang eingerichtet werden oder ganz außerhalb des Ladengeschäfts stattfinden. Das Gesundheitsministerium hat in seinen FAQs klargestellt, dass Kunden auch beispielsweise zu reparierende Waren an einem Abholschalter abgeben dürfen. Es darf jedoch kein Kontakt zwischen Kunden und Personal stattfinden, der über die reine Übergabe der Ware hinausgeht.

Es müssen folgende Hygienemaßnahmen beachtet werden:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, das Personal hingegen nur Alltagsmasken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept. Das Konzept muss unter anderem Maßnahmen enthalten, mit dem eine Ansammlung von Kunden vermieden wird. Dies kann beispielsweise durch die Vergabe von Abholterminen erreicht werden.


Können Dienstleister und Handwerker, deren Ladengeschäfte zu schließen sind, Kunden zu Hause aufsuchen?

Hausbesuche von Dienstleistern oder Handwerkern, die Teil ihrer normalen Tätigkeit sind, sind mit Ausnahme der körpernahen Dienstleistungen zulässig. Alle Termine, die ein persönliches Zusammentreffen erfordern und die nicht notwendig sind, sollten jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Sofern möglich, sollte ersatzweise auf technische Hilfsmittel (Telefon, Internet) zurückgegriffen werden. Bei einem persönlichen Zusammentreffen sind in jedem Fall die Regeln der Hygiene (Abstandsregeln und Maskenpflicht) zu beachten. Hausbesuche insbesondere bei unter Quarantäne stehenden Personen oder Einrichtungen sind auf das absolut Notwendige (etwa zur Durchführung unaufschiebbarer Reparaturen) zu beschränken und mit entsprechender Schutzbekleidung durchzuführen.



Was gilt für Betriebe mit Ausstellungen?

Beispielsweise Bäderausstellungen von Sanitärinstallateuren, Türen- und Fensterausstellungen von Schreinern oder Fliesenausstellungen von Fliesenlegern gelten auch als Ladengeschäfte und müssen daher für Privatkunden schließen. Laut den FAQs des Gesundheitsministeriums dürfen Ausstellungen selbst für Einzelberatungen oder Besichtigungen nach Termin nicht für Privatkunden geöffnet werden. 



Was gilt für Kosmetik- und Fußpflegebetriebe sowie Nagelstudios?

Kosmetik- und Fußpflegebetriebe sowie Nagelstudios dürfen ab 01.03.2021 wieder öffnen. Das gilt auch für die mobile Erbringung der Dienstleistungen. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat auf unsere Nachfrage bestätigt, dass diese Betriebe ihr gesamtes Leistungsspektrum anbieten dürfen, da ihre Dienstleistungen überwiegend hygienisch oder pflegerisch erforderlich sind.

Es gelten die gleichen Hygienemaßnahmen wie für Friseure 

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • 10 qm Behandlungsraum (Salon) pro Kunde. Für Behandlungsräume über 800 qm gelten abweichende Regelungen. Bitte lassen Sie sich in einem solchen Fall individuell von uns beraten.
  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Friseure hingegen nur medizinische Masken (OP-Masken). Die Maskenpflicht für Friseure besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist. Soweit es die Art der Leistung erfordert (z.B. Bartrasur), darf der Kunde seine Maske abnehmen.
  • Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig
  • Kontaktdaten der Kunden erheben
  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.


Was gilt für Friseurbetriebe?

Friseurbetriebe dürfen ab dem 01.03.2021 öffnen. Dies gilt auch für mobile Friseurdienstleistungen.

Friseure müssen folgende besondere Hygienemaßnahmen beachten:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • 10 qm Behandlungsraum (Salon) pro Kunde. Für Behandlungsräume über 800 qm gelten abweichende Regelungen. Bitte lassen Sie sich in einem solchen Fall individuell von uns beraten.
  • Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Friseure hingegen nur medizinische Masken (OP-Masken). Die Maskenpflicht für Friseure besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist. Soweit es die Art der Leistung erfordert (z.B. Bartrasur), darf der Kunde seine Maske abnehmen.
  • Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig
  • Kontaktdaten der Kunden erheben
  • Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.

Für Friseure hat die Berufsgenossenschaft BGW zusätzliche Regelungen zum Arbeitsschutz ausgearbeitet und bezieht sich dabei auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Diese dient dem Schutz der Mitarbeiter.

Wichtig: Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass bei Benutzung von Räumen durch mehrere Personen eine Mindestfläche von 10 qm für jede im Raum befindliche „Person“ nicht unterschritten werden darf. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Regeln des Arbeitsschutzes ausschließlich auf Arbeitnehmer beziehen. Als „Personen“ sind dabei ausschließlich Arbeitnehmer zu zählen und keine Kunden. Die oben beschriebene Zugangsregelung für die Kunden (10 qm Behandlungsraum pro Kunde) nach der 11. BayIfSMV ist getrennt davon zu betrachten.

Im Ergebnis kann daher beispielhaft ein Friseurladen von 40 qm Geschäftsfläche gleichzeitig von 4 Arbeitnehmern des Friseurs und 4 Kunden genutzt werden, ohne dass ein Verstoß gegen eine der Verordnungen vorliegt.


Was gilt für Fotografen?

Das Anfertigen von Pass- und Bewerbungsfotos ist erlaubt.
Fotos beim Kunden dürfen unter Beachtung der geltenden Kontaktregeln durchgeführt werden.


Fotostudio

Laut FAQs des bayerischen Gesundheitsministeriums müssen Fotostudios für den Privatkundenverkehr schließen. Das Anfertigen von Pass- und Bewerbungsfotos wurde vom Gesundheitsministerium erlaubt. Das Fotografieren von professionellen Models ist weiter möglich. Auch können Fotos von gewerblichen Kunden angefertigt werden, beispielsweise von einem Arzt für dessen Praxis-Homepage.



Fotos im Freien

Ein Fotograf darf sein Studio zum Anfertigen von Fotos verlassen, etwa um Architektur- oder Landschaftsaufnahmen anzufertigen. Nach Auskunft des Bayerischen Gesundheitsministeriums sind auch Fotoshootings im Freien weiter möglich. An den Fotoshootings darf aber nur eine Gruppe bestehend aus einem Hausstand teilnehmen.

Fotos beim Kunden

Das Fotografieren beim Kunden ist nicht untersagt. In der Wohnung eines Privatkunden darf aber nur eine Gruppe bestehend aus einem Hausstand fotografiert werden. Bei beruflichen Gruppen besteht keine Personenbeschränkung, jedoch ist dann der Mindestabstand der zu fotografierenden Personen untereinander zu beachten.



 Weitere Hinweise und Informationen zum Arbeitsschutzstandard, Hygienekonzepten und Mundschutzmasken finden Sie in unserer Rubrik zum Arbeitsschutz



Was gilt für Schneidereien/Änderungsschneidereien?

Laut FAQs des bayerischen Gesundheitsministeriums müssen Schneidereien für den Privatkundenverkehr schließen.

Dadurch hat sich aber nichts an der Erlaubnis geändert, im Betrieb arbeiten zu dürfen. Beispielsweise darf eine Schneiderei weiterhin Kleidung in ihrem Atelier anfertigen und dann versenden bzw. ausliefern. Die Schneiderei darf aber nicht für private Endkunden öffnen (verbotenes Ladengeschäft).

Das Gesundheitsministerium hat in seinen FAQs klargestellt, dass Kunden auch beispielsweise zu ändernde Kleidungsstücke an einem Abholschalter abgeben dürfen. Es darf jedoch kein Kontakt zwischen Kunden und Personal stattfinden, der über die reine Übergabe der Kleidungsstücke hinausgeht. Das bedeutet, ein Abstecken am Privatkunden ist nicht möglich.



Was gilt für Gold- und Silberschmiede?

Gold- und Silberschmiedebetriebe sind vom Gesundheitsministerium nicht als für die tägliche Versorgung unverzichtbar eingeordnet worden und müssen daher für den Privatkundenverkehr schließen.

Die Annahme und Abholung von Reparaturaufträgen sind nun aber erlaubt. Es müssen die Regelungen für Click und Collect entsprechend angewandt werden (siehe auch oben „Welche Ladengeschäfte dürfen öffnen?“). Es darf jedoch kein Kontakt zwischen Kunden und Personal stattfinden, der über die reine Übergabe der zu reparierende bzw. zu ändernde Ware hinausgeht.



Was gilt für Uhrmacher?

Uhrmacher sind vom Gesundheitsministerium nicht als für die tägliche Versorgung unverzichtbar eingeordnet worden und müssen daher für den Privatkundenverkehr schließen.

Die Annahme und Abholung von Reparaturaufträgen sind nun aber erlaubt. Es müssen die Regelungen für Click und Collect entsprechend angewandt werden (siehe auch oben „Welche Ladengeschäfte dürfen öffnen?“  Es darf jedoch kein Kontakt zwischen Kunden und Personal stattfinden, der über die reine Übergabe der zu reparierende bzw. zu ändernde Ware hinausgeht.



Was gilt für Reparaturaufträge?

Kunden dürfen Waren in einem ansonsten zu schließenden Ladengeschäft zur Reparatur abgeben und abholen. Es müssen die Regelungen für Click & Collect entsprechend angewandt werden.



Dürfen Kunden bestellte bzw. reparierte Waren abholen? Click&Collect

Das bedeutet, dass beispielsweise ein Elektrofachhandel die für den Kunden bestellte Kaffeemaschine nicht mehr in seinem Laden ausgeben darf. Jedoch ist ein Lieferservice weiterhin erlaubt.



Dürfen Handwerksbetriebe weiterhin Präsenzschulungen anbieten?

Ab 22.02.2021 sind wieder Schulungen erlaubt, die der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen. Dies gilt aber nur solange in dem Landkreis, in dem die Schulung stattfindet, die 7-Tages-Inzidenz nicht über 100 liegt. 

Hingegen dürfen Kurse, die der Freizeitgestaltung zuzurechnen sind, weiterhin nicht angeboten werden (z.B. Töpferkurse für Kinder, Schminkkurse für Verbraucher). 

Dabei ist zu beachten, dass bei Präsenzveranstaltungen möglichst der Mindestabstand einzuhalten ist und Maskenpflicht, auch am Platz, besteht.



Dürfen Handwerker noch zu Ihren Kunden fahren?

Ja. Alle Fahrten zur Ausübung der beruflichen Tätigkeiten sind zulässig. Das bedeutet, dass alle handwerklichen Arbeiten (außer körpernahe Dienstleistungen) beim Kunden weiterhin möglich sind.



Was bedeutet die nächtliche Ausgangssperre für Handwerksbetriebe?

Ab 15.02.2021: Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz über einem Wert von 100 liegt. Für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz seit mindestens 7 Tagen unter 100 liegt, entfällt die Ausgangssperre.



Dürfen Mitarbeiter noch zur Arbeit fahren?

Ja. Die Fahrt zur Arbeit dient der Ausübung der beruflichen Tätigkeit und ist daher weiterhin zulässig.



Was gilt für Landkreise mit einer erhöhten Sieben-Tage-Inzidenz?

Besteht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine Sieben-Tage-Inzidenz, die den Durchschnitt in Bayern deutlich überschreitet, muss das Landratsamt örtliche Verschärfungen anordnen. Sollte Ihr Betrieb in einem solchen Landkreis liegen, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Landratsamt, welche zusätzlichen Einschränkungen für Ihren Landkreis verhängt wurden. 

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 200 kann die Kreisverwaltungsbehörde anordnen, dass touristische Tagesausflüge in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt untersagt sind. Dies gilt nicht für beruflich veranlasste Fahrten.









Arbeitsrecht und Quarantäneverordnung

Alle wichtigen Fragen und Antworten zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen finden Sie in den FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.



Krankschreibung per Telefon

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) hat sich im Hinblick auf die deutschlandweit wieder steigenden Covid-19-Infektionszahlen erneut auf eine bundesweite Regelung zur Krankschreibung per Telefon verständigt. Die Ärzte und Ärztinnen müssen sich dabei persönlich vom Zustand des/der Kranken durch eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung um weitere 7 Kalendertage kann im Wege der telefonischen Anamnese ausgestellt werden.



Die Einreisequarantäneverordnung wurde bis einschließlich  7.03.2021 verlängert

Quarantänepflicht für Ein- und Rückreisende

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet

  • sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben
  • sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.
  • unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren. Die Kontaktaufnahme soll dabei vorrangig druch die Digitale Einreiseanmeldung erfolgen.
  • die zuständige Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich zu informieren, wenn bei ihnen typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten.
(Beruflich bedingte) Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne

Gemäß §2 Abs. 2 EQV bestehen Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne für Personen, die

  • beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren
  • sich weniger als 72 Stunden in Deutschland aufhalten oder sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben und die im Freistaat Bayern ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler), oder
    - in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger),
    wobei die zwingende Notwendigkeit durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen ist.
Gemäß §2 Abs. 3 gelten weiterhin Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne für Personen, die
  • sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wobei die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen ist.

    Dies gilt nur, soweit die betroffene Person über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfügt und sie dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegt. Die zu Grunde liegende Testung darf entweder höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein oder muss bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden. Der zu Grunde liegende Test muss die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Das Testergebnis nach Satz 2 ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren.

Näheres hierzu entnehmen sie bitte der Einreisequarantäneverordnung und den FAQs des BayStMGP.  Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Welche Länder als Risikogebiet eingestuft werden, können Sie hier tagesaktuell abrufen: RKI Risikogebiete


EQV-Check Bayern
Finden Sie in wenigen Sekunden heraus, ob Sie bei Einreise nach Bayern oder Deutschland in Quarantäne müssen. Hier geht es zum EQV-Check Bayern.

Urlaubsrückkehrer aus Risikogebiet

Der Arbeitnehmer ist bei Urlaubsrückkehr aus einem Risikogebiet gehindert, seine Arbeitsleistung vertragsgerecht anzubieten. Maßgeblich ist allein die Rückkehr aus einem Risikogebiet. Deshalb ist der Arbeitgeber berechtigt, wenn z. B andere Maßnahmen, wie Homeoffice etc. nicht möglich sind, den Arbeitnehmer freizustellen. Mit der Suspendierung der Arbeitsleistung entfällt der Lohnfortzahlungsanspruch. Mangels behördlicher Anordnung greift in diesen Fällen grds. auch nicht die Entschädigungsleistung nach § 56 Abs. 1 IfSG. Die Quarantäne beruht nicht auf einer behördlichen Anordnung. Der Arbeitgeber ist daher nicht verpflichtet bei der Urlaubsrückkehr eines Mitarbeiters aus einem Risikogebiet entsprechend § 56 Abs. 5 S. 1 IfSG in Vorleistung zu gehen und die Entschädigung für die Dauer von längstens sechs Wochen, anstelle der zuständigen Behörde, auszuzahlen.

Eine Zusammenfassung zu arbeitsrechtlichen Fragen im Umgang mit Urlaubsrückkehrern finden Sie hier.

Deshalb gilt grundsätzlich die Empfehlung an die Arbeitgeber, die Mitarbeiter über die bestehenden Quarantäneregeln für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten zu informieren. Hierfür bieten sich ein Aushang im Betrieb oder eine Bekanntmachung im Intranet an. 

Aktuelle Informationen für Reisende erhalten Sie hier.


Quarantänefall im Unternehmen

Eine Entschädigung für einen eventuellen Verdienstausfall ist in § 56 Infektionsschutzgesetz von unter Quarantäne gestellten Beschäftigten geregelt. Personen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben ebenfalls einen Anspruch auf Zahlung des Verdienstausfalls.  

Weitergehende Informationen zum Thema Verdienstausfallentschädigung erhalten Sie bei der Regierung von Schwaben unter:

Regierung von Schwaben - Coronavirus

Gesetze im Internet



Arbeitsschutz und Hygiene

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um die Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Dies gilt natürlich auch für Handwerksbetriebe, vor allem, weil sie durch Ihre Produkte und Dienstleistungen viel Kundenkontakt haben.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 verbreitet sich über Speichel- und Schleimtröpfchen. Beim Husten, Niesen und lauten Sprechen werden sie ausgestoßen und können viele Viren enthalten. Auch beim normalen Sprechen und Atmen entstehen Sekrettröpfchen.

Allerdings sind diese winzig klein und schweben eine Zeitlang als Aerosole in der Luft herum. Dieses Aerosol kann andere Menschen einatmen und sich möglicherweise mit den enthaltenen Viren infizieren. 

Ziel von Hygienemaßnahmen ist es, die Übertragungskette zu unterbrechen.

Allgemeine Verhaltensregeln:

  • Abstand halten
  • Direkten Körperkontakt vermeiden
  • Berührung des eigenen Gesichts mit ungewaschenen Händen vermeiden
  • Häufiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Häufiges und gründliches Lüften von geschlossenen Räumen

Sämtliche verordnete Maßnahmen sind in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu finden.

Häufig gestellte Fragen an das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.



Welche Regelungen gibt es zur Maskenpflicht am Arbeitsplatz?

  • Maskenpflicht am Arbeitsplatz, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Unter Arbeitsplatz ist nicht nur das Büro zu verstehen, sondern etwa auch die Baustelle oder der Bereich beim Kunden, in dem der Beschäftigte im Rahmen seiner Arbeit tätig ist.
  • Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, z.B. Flure, Eingänge, Fahrstühle, Kantinen. Als Arbeitsstätte gilt dabei aber nicht nur das Gebäude des Betriebes, sondern auch Lagerräume oder etwa eine Baustelle.

Gilt die FFP2-Maskenpflicht auch für Handwerksbetriebe?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Ladengeschäfte, die öffnen dürfen. Damit müssen auch Handwerksbetriebe, die einen Laden mit Privatkundenverkehr betreiben, die FFP2-Maskenpflicht beachten. Das Personal muss hingegen nur Alltagsmasken tragen. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.



Welche Vorsorgemaßnahmen haben Arbeitgeber zu ergreifen?

Die Inhalte des SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales  zu den wesentlichen Punkten gehören u. a.:

  • Arbeitsschutz muss um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 ergänzt werden.
  • Abläufe müssen so organisiert werden, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben.
  • Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern muss auch bei der Arbeit eingehalten werden - in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen.
  • Für zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direktem Kontakt sorgen und zusätzliche Hygienemaßnahmen vorhalten.
  • Hinweise im Betrieb anbringen, u.a. auf die Einhaltung von Hygienevorschiften (keine Begrüßung mittels Handschlags, häufiges Desinfizieren und Waschen der Hände, Husten- und Nieß-Etikette).


Was ist aktuell zum Thema Homeoffice zu beachten? 

Das Bundeskabinett hat am 20. Januar 2021 eine neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) beschlossen. Um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu gewährleisten, sieht diese zusätzliche Maßnahmen, wie z. B. Homeoffice für Beschäftigte, vor.

Mehr Informationen zu diesem Thema und die entsprechenden FAQs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie unter Arbeitsgestaltung im Betrieb.



Welche Hygienemaßnahmen müssen speziell Handwerksbetriebe einhalten?

Der bayerische Gesetzgeber hat für die Öffnung von Handwerksbetrieben Anforderungen gestellt. Die „10 qm pro Kunde-Regel“ gilt aber nur für Einzelhandelsgeschäfte bis 800 qm, nicht für rein handwerkliche Dienstleister.

  • Folgende Hygienemaßnahmen hat der bayerische Gesetzgeber festgelegt 1,5 m Abstand der Kunden zueinander
  • Mund-Nasen-Bedeckung des Personals ·     
  • Mund-Nasen-Bedeckung der Kunden (Ausnahmen siehe unten)
  • Schutz- und Hygienekonzept

Hier können Sie die Checkliste zum Schutz- und Hygienekonzept einsehen.



Welche Hygienemaßnahmen müssen Handwerker, die Ladengeschäfte betreiben, einhalten?

Handwerksbetriebe, die dem Einzelhandel zuzuordnen sind, beispielsweise Bäcker, Metzger oder Konditoren, oder neben der handwerklichen Dienstleistung Waren verkaufen (z.B. Fotograf verkauft Bilderrahmen oder Fotoapparate) müssen folgende Hygienemaßnehmen beachten:

  • 1,5 Meter Abstand der Kunden zueinander
  • 1 Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche, solange die gesamte Verkaufsfläche 800 qm nicht überschreitet. Überschreitet die Verkaufsfläche 800 qm gelten für 800 qm die „1 Kunde 10 qm-Regel“, für die Fläche über 800 qm die Regelung von 20 qm je Kunde.
  • Mund-Nasen-Bedeckung des Personals; soweit in Kassen- und Thekenbereich transparente Schutzwände aufgestellt sind, entfällt die Maskenpflicht (Anforderungen an den Arbeitsschutz bleiben jedoch bestehen)
  • Mund-Nasen-Bedeckung der Kunden (auch auf dem zugehörigen Parkplatz)
  • Schutz- und Hygienekonzept

Hier können Sie die Checkliste zum Schutz- und Hygienekonzept einsehen.

Häufig gestellte Fragen an das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.



Aus dem Handwerk für das Handwerk

Wir haben die Internetseite: www.hwk-schwaben.de/kreativ geschaffen, auf der Sie Handwerksbetriebe finden, die handwerklich Schutzvorrichtungen und Mundschutz herstellen. Informieren Sie sich oder lassen Sie sich eintragen, wenn Sie ein Mitgliedsbetrieb der HWK Schwaben sind.

 

Wo finde ich Hinweise zu Schutzmaßnahmen für Handwerker und Handwerkerinnen im Kundendienst sowie weitere Empfehlungen die Betriebe und Beschäftigte umsetzen können?

Hinweise und Nähere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zu Schutzmaßnahmen im Kundendienst. 



Was gilt für Baustellen allgemein, für das Baugewerbe- und Reinigungsbetriebe?

Gesundheitsschutz hat auch im Baubereich Priorität. Wo immer möglich muss der Abstand zu anderen Kollegen und Kunden eingehalten werden. Die Hygieneregeln sind in besonderem Maße zu beachten.

Fahrten zur Baustelle sollten durch Einzelfahrten, wie z.B. mit privatem PKW ersetzt werden. Bei gemeinsamen Fahrten sollte die Anzahl der Personen - unter Berücksichtigung des Mindestabstandes von 1,5 m - möglichst geringgehalten werden.

Infos des BAuA und der BG BAU für das Baugewerbe- und für Reinigungsgewerbe

Welche gewerkspezifischen Regelungen gibt es für Bäcker und Metzger?

Informationen für Bäcker und Metzger: Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe



Welche gewerkspezifischen Regelungen gibt es für Elektrohandwerke, für den Medizintechnik-Bereich, für die Feinmechaniker?

Informationen für Elektrohandwerke, Medizintechnik-Bereich, Feinmechanik: BG ETEM



Welche gewerkspezifischen Regelungen gibt es für Holz- und Metallbetriebe?

Informationen für Holz- und Metallbetriebe: BGHM

 

Welche Regelungen gibt es für Friseure?

Informationen für diese Gewerke finden Sie auf unter Betriebsschließungen/Betriebsöffnungen.

Informationen für Friseure: BGW



Welche Regelungen gibt es für Kosmetik-, Nagelstudios, Fußpflegeeinrichtungen und Fotografen?

Informationen für diese Gewerke finden Sie auf unter Betriebsschließungen/Betriebsöffnungen.

Informationen für Fotografen:BG ETEM

Informationen für Kosmetiker: BGW

Informationen für Fußpflege und Nagelstudios: BGW



Weitere Informationen:

 Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines Schutz- und Hygienekonzepts

 Merkblatt Schutz- und Hygienekonzept

 Arbeitsschutzverordnung Stand 21.01.21



Weiterführende Links: 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

 Aktuelle Infos der BG Bau

 BGW - FAQ zu Arbeitsschutz und Hygiene



 Informationen für Bäcker und Metzger: BGN

 Informationen für Friseure:  BGW 

 Informationen für Fotografen:BG ETEM

 Informationen für Kosmetiker: BGW

 Informationen für Fußpflege und Nagelstudios: BGW

 Informationen für Elektrohandwerke, Medizintechnik-Bereich, Feinmechanik: BG ETEM

 Informationen für Holz- und Metallbetriebe: BGHM





Ansprechpartner:

 Beratung zum Arbeitsschutz
Tel. 0821 3259-1572
Tel. 0821 3259-1255



Kurzarbeit

Die Beantragung von Kurzarbeitergeld wurde im Zuge der Corona-Krise deutlich erleichtert. Die Einführung von Kurzarbeit setzt eine entsprechende tarif- oder arbeits­vertragliche Regelung oder eine Einverständniserklärung durch den Arbeitnehmer voraus. Der Hauptzweck der Kurzarbeit besteht darin, bei einem vorübergehenden, nicht vermeidbaren und erheblichen Arbeitsausfall, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden und damit Arbeitsplätze zu erhalten. Sind zudem die betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen gem. §§ 95 SGB III erfüllt, ist vorab bei der Agentur für Arbeit eine Anzeige über Arbeitsausfall aufzugeben.

Hinweise:
  • Bei einer Unterbrechung der Kurzarbeit von mindestens drei Monaten muss der Betrieb erneut eine Anzeige über Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit einreichen. Zu beachten ist auch hier, dass die Anzeige in dem Kalendermonat eingehen muss, für den Kurzarbeitergeld beantragt wird. 
  • Ab 2021 gelten für die Ermittlung von Kurzarbeit neue Tabellen! Die aktuellen Tabellen zur Berechnung des Kurzarbeitergelds finden Sie hier. Bitte nutzen Sie diese Tabellenwerte für das Jahr 2021, um Korrekturanträge und damit unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Beim Einsetzen von Software zur Erstellung der Abrechnungslisten sollte geprüft werden, ob diese auf dem aktuellen Stand ist.
Verrechnung anderer staatlicher Hilfen mit dem Kurzarbeitergeld

Für staatliche Hilfen, wie zum Beispiel der „November-Hilfe“ gilt, dass andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, angerechnet werden. Dies gilt insbesondere auch für das Kurzarbeitergeld, das dann zu einer Kürzung der anderen Hilfen führt (siehe auch Hinweise in den entsprechenden Kapiteln).

Keine Erstattung von Weihnachtsgeld

Eine Erstattung des Weihnachtsgeldes als Kurzarbeitergeld ist nicht möglich. Auch werden hier keine Sozialversicherungsbeiträge erstattet, da das Weihnachtsgeld bei der Bemessung des Kurzarbeitergeldes nicht berücksichtigt wird.

Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Kurzarbeitergeld

Krisenbedingt wurde die Beantragung von Kurzarbeit in vielen Punkten befristet abgeändert und erleichtert. Beispielhaft sind Folgende zu nennen:

  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit bis zum 30. Juni 2021, vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge zu 50 %, wenn mit der Kurzarbeit bis 30. Juni 2021 begonnen wurde
  • Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten
  • Absenken der Quote der im Betrieb Beschäftigten, die vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, d. h. statt bisher mindestens ein Drittel der Belegschaft nur mindestens 10 %
  • Stufenweise Anhebung des Kurzarbeitergelds von den ursprünglichen 60 % bzw.  67 % (für Arbeitnehmer mit Kind) auf ab dem 4. Monat Kurzarbeit 70 % bzw. 77 % und ab dem 7. Monat des Bezugs auf 80 % bzw. 87 %. Diese Regelung gilt nun bis maximal 31. Dezember 2021 für Arbeitnehmer/innen, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist und deren Arbeitsentgelt um mindestens 50 % reduziert ist.
  • Verlängerung der Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld für Betriebe, die mit der Kurzarbeit bis zum 31. Dezember 2020 begonnen haben, auf bis zu 24 Monate (längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2021)
  • Ausweitung der Hinzuverdienstmöglichkeiten: Die befristete Hinzuverdienst­regelung, wonach Entgelt aus einer während der Kurzarbeit aufgenommenen geringfügig entlohnten Beschäftigung anrechnungsfrei bleibt – unabhängig davon, ob es sich um einen € 450,- Job in einem systemrelevanten Bereich handelt -, wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Tipp: Über die eServices für Unternehmen und die App zur Kurzarbeit (erhältlich für Android und Apple) kommen Sie schnell und einfach zum KuG. Im Rahmen der beiden Angebote der Bundesagentur für Arbeit können Sie Ihre Unterlagen so einreichen, dass diese quasi bearbeitungsreif auf dem Desktop eines Sachbearbeiters landen. Durch die Nutzung einer der beiden Möglichkeiten tragen Sie selbst einen erheblichen Teil zur Beschleunigung der Bearbeitung Ihrer Anzeigen und Anträge bei. Die Registrierung und Nutzung der eServices wird hier erklärt:

Das Formular für die Anzeige über Arbeitsausfall, den Kurzantrag auf Kurzarbeitergeld und weiterführende Informationen, Vordrucke sowie Erklärvideos zum Thema Kurzarbeit finden Sie unter nachfolgenden Links:





Weiterführende Links:

 Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu Kurzarbeit

 Bundesagentur für Arbeit 
Infos zur Kurzarbeit

 Video: Kurzarbeitergeld beantragen

Ansprechpartner:

 Bundesagentur für Arbeit
Hotline Tel. 0800 45555 20



Novemberhilfe und Dezemberhilfe

Aufgrund des Lockdowns im November und Dezember 2020 sollen von der Schließung betroffene Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten und einem Jahresumsatz und/oder einer Jahresbilanzsumme von weniger als 10 Millionen Euro, unterstützt werden. Auch mittelbar betroffene Betriebe können eine Unterstützung erhalten. Die bisherige „Novemberhilfe“ wird nun auch für den Zeitraum bis 31. Dezember als so genannte „Dezemberhilfe“ (diese kann seit dem 23.12.2020 beantragt werden) ausgeweitet.  

Anträge auf November- und Dezemberhilfe können bis zum 30. April 2021 gestellt werden.

Die Antragstellung für die Novemberhilfe ist nun möglich: Novemberhilfe

Details und nähere Informationen zur Novemberhilfe und Dezemberhilfe erhalten Sie hier.

Kredite und Bürgschaften 

Das Bundesfinanzministerium bringt Bundesprogramme und ein milliardenschweres Hilfsprogramm auf den Weg.

Am 16.03. hat die Bayerische Staatsregierung einen bayerischen Schutzschirm mit den folgenden drei Schwerpunkten angekündigt:

  • Es werden Ausfallbürgschaften für Kredite von 50-60% auf 80-90% erhöht, es stehen LfA-Förderkredite und KfW-Förderdarlehen zur Verfügung. Die Hausbanken können so erleichtert Kredite vergeben.
  • Die Möglichkeiten zur Haftungsfreistellung für Betriebsmittelkredite ist erhöht worden. Ziel dabei ist, die Bereitschaft der Hausbanken Darlehen zu vergeben hochzuhalten, selbst wenn sich die Bonitäten der Unternehmen durch die Corona-Krise verschlechtern sollten. 
  • Über den Bayernfonds kann sich der Staat an Unternehmen beteiligen, die unmittelbar vor der Insolvenz stehen.


Finanzielle Hilfe der Bürgschaftsbank Bayern

Sollten Sie aufgrund etwaiger Lieferengpässe oder anderweitiger Ausfälle Aufträge nicht (rechtzeitig) erfüllen können und Sie brauchen zur Überbrückung Kredite, kann die Bürgschaftsbank Bayern diese besichern.
Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann in kurzer Zeit und sicher über das Finanzierungsportal der Deutschen Bürgschaftsbanken gestellt werden. 

Die Bürgschaftsbank erhöht die Bürgschaftsobergrenze von bisher 1,25 Mio. Euro auf künftig 2,50 Mio. Euro. Zusätzlich erfolgt eine Anhebung der Bürgschaftsquote für Betriebsmittelfinanzierungen auf maximal 80 % (bisher 70 %).

Weiter Informationen erhalten Sie hier und unter der Corona-Servicenummer der Bürgschaftsbank Bayern.


Schnellkreditprogramme des Bundes und des Landes Bayern

Diese Programme sollen schnelle Kredite für Investitionen und laufende Kosten (Betriebsmittel) ermöglichen. Gefördert wird grundsätzlich der gesamte Liquiditätsbedarf eines Unternehmens bis zum 31.12.2020, z. B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst etc.

Langwierige Prüfungen und Prognosen zur Fortführung entfallen

Konditionen:

  • Kredithöhe: Maximal in Höhe von bis zu 25 % des Jahres­umsatzes 2019
  • Laufzeit bis zu 10 Jahre
  • Haftungsfreistellung: 100 %
  • Zinssatz: 3 %
  • Unternehmen war zum 31.12.2019 nicht bereits in Schwierigkeiten
  • Keine Risikoprüfung durch die Hausbank
  • Kreditvergabe nur aufgrund von vergangenheitsbezogener Daten
  • Vorzeitige Rückzahlung möglich – ohne Vorfälligkeitsentschädigung

 Der Unterschied zwischen den Schnellkrediten des Bundes und des Freistaats Bayern liegt in der Betriebsgröße und der damit verbundenen Höhe der Darlehen. 

Schnellkredit der LfA-Förderbank Bayern für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten 

Der LfA-Schnellkredit wird zur Unterstützung von Kleinstunter­nehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern ausgereicht, die im Zuge der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind.

Alle Informationen und die Konditionen zu dieses Programmes finden Sie im LfA Infoblatt zum Schnellkredit.

KfW-Schnellkredit 2020 des Bundes für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten

Im Rahmen des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wird das KfW-Sonderprogramm 2020 um den KfW-Schnellkredit 2020 zur Finanzierung von Vorhaben in Deutschland erweitert.

Die Voraussetzungen und Konditionen zu diesem Schnellkredit sind im Merkblatt zum KfW Schnellkredit zusammengefasst.

Weitere Informationen:

 Infoblatt LfA Schnellkredit 

 Überblick LfA Corona Hilfen 

 Merkblatt KfW Schnellkredit 2020 



Weiterführende Links:

 Bundesministerium der Finanzen

 LfA Förderbank

 KfW Bank

 Verband deutscher Bürgschaftsbanken

 Finanzierungsportal der Deutschen Bürgschaftsbanken



Ansprechpartner:

 LfA Förderbank
Mail: info@lfa.de
Tel.: 089 2124-1000

 KfW Bank Servicenummer (kostenfrei)
Tel.: 0800 539-9000

 Bürgschaftsbank Bayern
Tel.: 089 54585713

 Betriebswirtschaftliche Beratung





Überbrückungshilfe 

Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wurde für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler im Haupterwerb, deren Umsätze Corona-bedingt um mindestens 30 % im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen sind. 

Erstattungsfähig sind ungedeckte betriebliche Fixkosten gemäß einer Aufstellung des bayerischen Wirtschaftsministeriums, die Sie hier einsehen können.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von:

  • 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
  • 60 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
  • 40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 %  

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 1,5 Mio. Euro für vier Monate. Stichtag für die Beschäftigtenzahl (Vollzeitäquivalente) ist der 29.02.2020.   

In der ersten Stufe (Antragstellung) sind die Antragsvoraussetzungen und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten mit Hilfe eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers glaubhaft zu machen, in der zweiten Stufe (nachträglicher Nachweis) mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers zu belegen. Überzahlungen sind zu erstatten.

Die Antragstellung ist ausschließlich durch einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich. Dieser muss den Umsatzeinbruch und die förderfähigen Betriebskosten bestätigen. Die Abwicklung der Hilfen übernimmt für alle Antragsberechtigten in Bayern die IHK für München und Oberbayern. Das Verfahren wird vom Antrag über die Bearbeitung bis zur Auszahlung vollständig digital ablaufen.



Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden

Für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 ist eine Fortsetzung der Überbrückungshilfe (= Überbrückungshilfe III) beschlossen worden. Die Konditionen wurden dabei noch einmal verbessert:

Antragsberechtigt sind einheitlich alle Unternehmen mit mehr als 30% Umsatzeinbruch im Vergleich zum jeweiligen Referenzmonat 2019. Die bisherige Unterscheidung „von Schließung betroffen/nicht von Schließung betroffen“ entfällt, ebenso wie der Nachweis von Umsatzeinbrüchen außerhalb des Förderzeitraums. Im Detail werden die erstattungsfähigen Fixkosten erweitert, beispielsweise um 50 % der Abschreibungen, Finanzierungskosten, Marketing- und Werbekosten, Investitionen in Digitalisierung oder auch Sonderabschreibungen für verderbliche Waren oder Saisonwaren bei Einzelhändlern (es gibt einen Musterkatalog an förderfähigen Fixkosten).

Der Erstattungsbetrag beträgt bis zu 1,5 Millionen Euro pro Monat, Abschlagszahlungen können bis zu 100.000 Euro geleistet werden. Die Erstattung der Fixkosten erfolgt in Abhängigkeit des Umsatzrückgangs (typischerweise im Vergleich zum entsprechenden Monat im Jahr 2019) wie vorstehend aufgegliedert.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % gegenüber dem Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 1,5 Millionen Euro pro Monat.

Die Antragsteller können wählen, nach welcher beihilferechtlichen Regelung sie die

Überbrückungshilfe III beantragen: 

  • auf Basis der Bundesregelung Fixkostenhilfe (Zuschusshöhe 1 bis 4 Millionen Euro) ist zu beachten, dass aufgrund des europäischen Beihilferechts entsprechen­de Verluste nachgewiesen werden müssen. Eine Förderung ist je nach Unternehmensgröße bis zu 70 bzw. 90 Prozent der ungedeckten Fixkosten möglich.
  • Auf Basis der Kleinbeihilfenregelung (bei staatlichen Zuschüssen von insgesamt bis zu 1 Million Euro) ohne den Nachweis von Verlusten. 

Dies ist ein wichtiger Unterschied zur Überbrückungshilfe II, die allein auf der Fixkostenregelung basiert.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III entnehmen Sie bitte der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums der Finanzen.



Hilfe für von den erweiterten Schließungen betroffene Unternehmen (verbesserte Überbrückungshilfe III)

Für die von den zusätzlichen Schließungs-Entscheidungen vom 13. Dezember 2020 erfassten Unternehmen werden Zuschüsse zu den Fixkosten gezahlt. Dazu wird die ausgeweitete und bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III angepasst und nochmals verbessert.

Informationen zur Überbrückungshilfe III (Stand: 14.12.2020)

Informationen zur Überbrückungshilfe III (Stand: 5.02.2021)







Steuerstundungen

Um dringend benötigte Liquidität in den Unternehmen zu halten, können fällige Steuerzahlungen der Körperschaft-, Einkommen- und Umsatzsteuer gestundet sowie Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Auf die üblichen Stundungszinsen können die Finanzämter im konkreten Einzelfall teilweise oder ganz verzichten, unter der Voraussetzung, dass glaubhaft gemacht wird, dass die Corona-Epidemie ursächlich für die fehlende Liquidität ist. Dazu nehmen Sie bitte mit dem zuständigen Finanzamt und Ihrem Steuerberater Kontakt auf, Informationen finden Sie auch hier

 

Am 15. Februar 2021 sind die Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer für das 1. Quartal 2021 fällig. Die Finanzverwaltung hat am 25. Januar 2021 in einem gleichlautenden Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder klargestellt, dass auch bei der Gewerbesteuer Maßnahmen zur Anpassung von Vorauszahlungen aufgrund veränderter Verhältnisse infrage kommen, vor allem dann, wenn das Finanzamt bereits Einkommensteuer- und Körperschaftsteuervorauszahlungen angepasst hat (R 19.2 Abs. 1 Satz 5 GewStR). Insoweit können Steuerpflichtige, die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, bis zum 31. Dezember 2021 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen stellen.

 

Finanzämter sollen bis zum 31. Dezember 2021 bei Steuerpflichtigen, die unmittelbar und nicht unerheblich von der Corona-Krise negativ wirtschaftlich betroffen sind, von der Festsetzung nachträglicher Steuervorauszahlungen absehen. Ist die Entwicklung der Einkünfte im Jahr 2021 jedoch positiver als erwartet, sollte der Steuerpflichtige dies dem Finanzamt mitteilen. In diesem Fall würden die Vorauszahlungen entsprechend angepasst werden. Dies vermeidet hohe Abschlusszahlungen für den Veranlagungszeitraum 2021.

 

Zudem hat der Koalitionsausschuss beschlossen, dass die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie weiterhin befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 % (bzw. laut den Beschlüssen vom 03.06.2020 auf 5 %) gesenkt bleibt.

 

Der Antrag auf Stundung der Beiträge im vereinfachten Verfahren ist wieder mittels eines einheitlich gestalteten Antragsformulars zu stellen. Das vom GKV-Spitzenverband
entwickelte Muster eines solchen Antrags finden sie hier. Diese Unterstützungsmaßnahmen gelten auch für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, die ihre Beiträge selbst zu zahlen haben, sofern sie von dem aktuellen Shutdown betroffenen sind. 





Entsendungen und Auslandsreisen

Die Ausbreitung des Corona Virus hat Auswirkungen auf die Auslandsaufträge vieler Betriebe. Das führt in den meisten Ländern zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.

Zum Zweck der weiteren Eindämmung der Infektionsgefahren durch das Corona-Virus hat Deutschland vorübergehend auf der Grundlage von Art. 28 Schengener Kodex wieder Grenzkontrollen eingeführt. Die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark gelten bis auf weiteres. Gewährleistet bleiben dabei der grenzüberschreitende Warenverkehr sowie der grenzüberschreitende Verkehr von Pendlern. Die Bundespolizei hat eine bundeseinheitliche Berufspendlerbescheinigung zur Verfügung gestellt.

Alle wichtigen Infos zu den Grenzbestimmungen unserer Nachbarländer wie z.B. Grenzkontrollen, Güter- und Dienstleistungsverkehr, Warentransport, Mitarbeiterentsendung etc. haben wir für Sie in einem Dokument zusammengestellt. Dieses finden Sie bei den weiteren Informationen.

Bitte beachten Sie zusätzlich zu den Informationen die Nachrichten der öffentlichen Sender und aktuellen Pressemitteilungen, da es jederzeit zu Änderungen kommen kann.

Corona Hotline

Montag bis Freitag 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr / Samstag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Kontaktbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können beantwortet werden. Die Corona-Hotline der Staatsregierung wird bei ihrer Arbeit tatkräftig durch die bereits etablierte Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt.

Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen: 116 117


Corona Service der HWK Schwaben

Unsere Unternehmensberater unterstützen Sie auch während der Corona-Pandemie weiterhin in wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen zu allen aktuellen Themen wie Soforthilfe, Kurzarbeit, Arbeitsrecht, Kredite und Bürgschaften, Stundungen, etc.

Während unserer Servicezeiten

Montag - Donnerstag von 8:00 - 17:00 Uhr und Freitag von 8:00 - 13:30 Uhr sind unsere Mitarbeiter telefonisch und per Mail für Sie erreichbar.



Zur einfachen digitalen Kommunikation haben wir eine zusätzliche Mailadresse eingerichtet. Schreiben Sie an corona-hilfe@hwk-schwaben.de. Unser Beraterteam wird Ihr Anliegen zeitnah beantworten.

Ansprechpartner:

 Coronavirus Hotline:
Tel: 089 122-220
Mail: coronavirus-info@stmwi.bayern.de

 Bayerisches Landesamt für 
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Hotline Tel. 09131 6808-5101

 Bundesministerium für Gesundheit
Hotline Tel. 030 346-465100

 Unternehmensberatung HWK Schwaben



Informationen: